Grafen von Ballestrem



Stammwappen:

 

In von Gold und Rot geteiltem Schilde ein Satyr mit umgehängtem Köcher mit Pfeilen, in der Rechten einen Pfeil, in der Linken einen Bogen haltend; auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein blau und rot bekleideter Arm, in der Hand einen Pfeil haltend.

 

Wappen (1798):

 

Geviert und belegt mit goldenem Herzschild, darin ein schwarz-gekleideter Mann mit umgehängtem roten Köcher mit Pfeilen, in der Rechten einen aufwärtsgekehrten roten, silberbefiederten Pfeil mit eiserner Spitze, in der Linken einen roten Bogen haltend, 1 und 4 in Silber ein goldgekrönter rechtsgekehrter schwarzer Adler, 2 und 3 in Rot ein silbernes dreitürmiges Kastell; auf dem Helm mit rot-goldenen Decken eine von einem schräglinks aufwärts gestellten silbern-befiederten roten Pfeil mit stählerner Spitze durchbohrte schwarze Taube; Wahlspruch: Nulla me terrent.

 

 

Katholisch - Grafenstand 1742.

 

Norditalienisches (aus Piemont stammendes) Geschlecht, dessen Stammreihe mit Francesco Bellestrero, Bürger von Asti (urkundlich erwähnt 1558) beginnt. Giovanni Battista Angelo, jüngerer Sohn des Marco Francesco Conte Balestreri di Montalenghe, wird Offizier und tritt 1742 als “Graf von Ballestrem” in preußische Heeresdienste.

 

Schlesisches Inkolat Berlin 06. bzw. 08.11.1798 (für dessen ältesten Sohn Carl Franz Grafen von Ballestrem, Königlich preußischer Major von der Armee, Erben des 1751 gestifteten Fkm. Plawniowitz (später Flössingen), Kreis Gleiwitz, Ruda und Biskupitz, Stadtkreis Hindenburg. Oberschlesien – Besitz: Das Fkm., mit dem seit 27.01.1903 die erbliche Mitgliedschaft zum ehemaligen preußischen Herrenhaus verbunden war, ist aufgelöst worden.

 

 

LITERATUR:

 

von Ehrenkrook, Stammfolgen Schlesischer Adelsgeschlechter, Verlag C. A. Starke, Görlitz

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1833-1941

Genealogisches Handbuch des Adels Gräfliche Häuser XIII/1991





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