Grafen von Cobenzl



Wappen (1722):

 

Unter rotem Schildeshaupt, darin ein von zwei goldenen Monogrammen "C VI" (Kaiser Karl VI.) beseiteter goldener Deckelbecher mit rechts einem goldenen Reichsapfel und links einem auffliegenden goldenen Vogel, geviert und belegt mit geviertem Herzschild - a) und d) in Silber drei schwarze Schrägrechtsbalken, b) und c) rot ohne Bild - 1 und 4 in Gold ein gekrönter schwarzer Adler; 2 und 3 gespalten, rechts Rot und Silber zu sechs Feldern geschacht, links in Silber auf grünem Berg eine natürliche Gemse. Grafenkrone.

 

 

Katholisch - Grafenstand 1674 (1704, 1722) - Böhm. Inkolat 1775.

 

Kärntner Uradel, der 1209 mit Ulrich Cubentcel zuerst urkundlich erscheint.

 

Reichsadelsbestätigung 1563 (für die Brüder Hans und Ulrich Kobenzl)

 

Reichsfreiherrnstand als "Freiherr zu Lueg, Mossau und Leittenburg" Prag 30.8.1588 (für Johann Kobenzl von Prossegg)

 

Erbländisch-österreichischer Grafenstand Wien 12.9.1674 (für die Brüder Johann Philipp und Jacob Ludwig Cobenzl von Prossegg)

 

Reichsgrafenstand Wien 22.1.1704 bzw. 10.12.1722 (für die Brüder Johann Caspar, Leopold Ferdinand und Ludwig Gundaccar Grafen von Cobenzl)

 

Böhmisches Inkolat im Herrenstande 6.4.1775

 

Anmerkung: Das Geschlecht stellte zwei bedeutende österreichische Staatsmänner und Diplomaten:

 

Johann Ludwig (1753-1809) war 1800-1805 Hof- und Staatsvizekanzler sowie Außenminister

 

Sein Vetter Johann Philipp (1741-1810) wurde 1792 (als Nachfolger von Kaunitz) Hof- und Staatsvizekanzler und war 1802-1805 Gesandter in Frankreich

 

 

LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1870
GHdA, Adelslexikon, Band II (1974)





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