Fürsten zu Castell-Castell



Wappen (Stammwappen):

 

Von Rot und Silber geviert. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein wie das Schildbild bezeichneter gekrönter Turnierhut, der mit einem natürlichen Pfauenwedel besteckt ist.

 

 

Evangelisch – Fürstenstand 1901.

 

Fränkisches edelfreies Geschlecht, das mit Rubbrath de Castele 3.3.1057 urkundlich (vergleiche Wittmann, Monum. Castellana, München 1890) zuerst und 1097 als liberi erscheint;

 

den Grafentitel führt erstmalig Rubertus de Castelo 1205

 

die nachstehenden Linien stammen von zwei Söhnen des Grafen Christian Friedrich Karl, geboren 1730, gestorben 1773; gemeinschfatliches Hausgrundgesetz vom 6.12.1794, bestätigt 1796 und 1807, und Haus- und Familienvertrag vom 6.7.1827, abgeändert (neues Haus- und Familiengesetz) vom 14.6.1861, das die Benennung der beiden Linien regelt; der jeweilige Senior des Gesamthauses hat den Vorrang vor dem Haupte der anderen Linie.

 

Immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Grafenklassen 1813

 

Immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Fürstenklasse 1901

 

 

LITERATUR:

 

Friedrich Stein, Geschichte der Grafen und Herrn zu Castell, Schweinfurt 1892

Sperl, „Castell“, Bilder aus der Vergangenheit eines deutschen Dynastengeschlechts, Stuttgart 1908

Engel-Domarus Kengel von Freeden, „Castell“, Beiträge zu Kultur und Geschichte von Haus und Herrschaft, Würzburg 1952

Graf Prosper zu Castell-Castell, Die Grafschaft Castell am Ende des alten Reiches,  München 1955

Graf Prosper zu Castell-Castell, Katalog der Porträts im Besitze der Fürsten zu Castell-Castell, Schloß Castell, Würzburg 1957

Max Domarus, die Kirche in Rüdenhausen, Würzburg 1959

Festschriften Castell.

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Fürstlichen Häuser 1834-1942

Handbuch Bayern I 1950 und IX 1967

Genealogisches Handbuch des Adels, Fürstliche Häuser VII 1964.





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