Grafen von Courten



Wappen (1742):

 

In Rot ein goldener Reichsapfel, Grafenkrone und 3 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten und linken der Reichsapfel, auf dem mittleren ein golden-gekrönter und –bewehrter schwarzer Adler mit goldener Halskette, in welcher ein goldenes Doppelkreuz hängt. Schildhalter: 2 golden-gekrönte und – bewehrte flugbereite schwarze Adler mit Halskette und Kreuz.

 

 

Katholisch - Grafenstand 1769.

 

Die Familie stammt von den „Curti“ aus Norditalien ab, kam im 13. Jahrhundert ins Wallis/Schweiz, wo sie zuerst in Brig, später in Siders wohnhaft war. Baillifs episcopaux im 16. Jahrhundert, Grands baiillifs des Wallis und Grands chatelains von Siders im 17. und 18 Jahrhundert, Generalleutnant in Frankreich, Spanien und in Piemont im 17. und 18. Jahrhundert. Die ununterbrochene Stammreihe (20 Generationen) beginnen 1290 mit Jean (genannt: du Simplon).

 

Grafentitel verliehen im Juli 1769 von Ludwig XV. an Antoine-Pancrace de Courten, Generalleutnant in Frankreich, übertragbar auf die gesamte männliche, legitime Nachkommenschaft des walliser, bayrischen und italienschen Zweiges.

 

Immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Grafenklasse 10.3.1894.

 

 

LITERATUR:

 

„Genealogie et services militaires de la famille de Courten“, Verlag von Even Freres und Cie, Metz 1885

Eugene de Courten: « Les origines de la famillia de Courten », Sion 1942

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1895-1941

Handbuch Bayern II 1951 und X 1970

Genealogisches Handbuch des Adels, Gräfliche Häuser B II 1960

Schweizer Geschlechterbuch Band II 1907 und VI 1936.





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