Fürsten von der Leyen und zu Hohengeroldseck



Stammwappen:

 

In Blau ein silberner Pfahl. Auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein silberner Windhundrüdenkopf mit goldenem Halsband zwischen zwei blauen Flügeln, die mit sieben silbernen Lindenblättern bestreut sind.

 

 

Katholisch - Freiherrnstand 1806.

 

Trierer Uradel. Das Geschlecht trat zuerst 1158 mit Engelbert us de Cunthereve (Burg Gondorf an der Mosel, Kreis Mayen) auf. Die von Dietrich (Theodoricus, urkundlich 1238, gestorben vor 1253) abstammende jüngere Linie der Gondorfer ließ sich auf der „Ley“ am Moselufer nieder. Dietrichs Enkel Werner (urkundlich 1272-1283) nannte sich „de Petra in Guntravia“ oder „von Gondorf genannt von der Leyen“, seine Nachkommen ab etwa 1375 nur noch „von der Leyen“.

 

Reichsfreiherrnstand mit „Wohlgeboren“ Regensburg 20.07.1653 (für das Gesamtgeschlecht)

 

Belehnung mit Hohengeroldseck (Kreis Offenburg) 1705 und dadurch Aufnahme in das Schwäbische Reichsgrafenkollegium 05.04.1710 (cum voto et sessione 27.03.1711)

 

Reichsgrafenstand mit „Hoch- und Wohlgeboren“ Frankfurt/Main 22.11.1711 (für Carl Caspar Freiherr von der Leyen)

 

Erbländisch-österreichischer Grafenstand 05.02.1716 (für Carl Caspar Freiherr von der Leyen, gestorben 1739)

 

Annahme des Fürstentitels als souveränes Rheinbundmitglied 12.07.1806 (durch Philipp Graf von der Leyen, geboren 1766, gestorben 1829)

 

Erbliches Mitglied der I. Kammer des Großherzogtums Baden 1819

 

Zuständigkeit des Prädikates „Durchlaucht“ (primog.) laut Bundestagsbeschluß vom 18.08.1825

 

Immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Fürstenklasse 12.11.1817 (für den Erbprinz Erwein von der Leyen, geboren 1798, gestorben 1879). Die Nachgeborenen führen den Namen „Prinz“ bzw. “Prinzessin von der Leyen und zu Hohengeroldseck“ (Durchlaucht).

 

 

LITERATUR:

 

H. Beyer, L. Eltester und A. Goerz, UB zur Geschichte der mittelrheinischen Territorien Band I, Koblenz 1860

Walther Möller, Stammtafeln westdeutscher Adelsgeschlechter im Mittelalter, Neufassung Band I, Damstadt 1950, ders. Stammtafel des mediat. Hauses von der Leyen zu Hohengeroldseck vornehmlich im 16. Jahrhundert, Gauting 1964

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Fürstlichen Häuser 1817-1942

Genealogisches Handbuch des Adels Fürstliche Häuser XII/1984 (Ä.G.)

Adelslexikon VII /1989, Fürstliche Häuser XIV/1991

Handbuch Bayern XI/1975 (Ä.G.), XX/1994





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