Grafen und Herren zu Pappenheim



Wappen (Stammwappen):

 

Schild mit blau-silbernem Eisenhutfeh; auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein golden-gekrönter Mohrinrumpf mit 2 goldenen Zöpfen in goldenem Kleide mit goldenen Knöpfen.

 

 

Katholisch und evangelisch - Grafenstand 1628.

 

Fränkisch-schwäbischer Uradel mit gleichnamigen Stammhause an der Altmühl, RegBez. Mittelfranken, der mit Henricus Caput oder cum capite 1111, dann mit Heinricus de Pappenheim, 1138-1147, als Marschall 1141 urkundlich (vergleiche Haupt Graf zu Pappenheim, Die frühen Pappenheimmer Marschälle vom 12. bis zum 16. Jahrhundert, Band I, 1927) zuerst auftritt. Reichsmarschälle, wahrscheinlich seit 1100, urkundlich seit 1141.

 

Reichs- und erbländisch-österreichischer Grafenstand mit „Hoch- und Wohlgeboren“ Wien 01.10.1740 und Frankfurt/Main 12.07.1742 unter Bestätigung des dem Gottfried Heinrich Prag 19.05.1628 erteilten Grafenstandes

 

kursächsische Anerkennung 11.03.1745 (alles für Friedrich Ferdinand Reichserbmarschall zu Pappenheim)

 

erbländischer Reichsrat der Krone Bayern 25.02.1825

 

bayerische Genehmigung des Prädikates „Erlaucht“ (primog.) 25.08.1831 (in Anwendung des Beschlusses des Bundestags vom 13.02.1829), bzw. für die gesamte Nachkommenschaft 07.03.1911

 

Hausgesetz vom 16.04.1864. – Die Nachgeborenen führen den Namen „Graf“ bzw. „Gräfin zu Pappenheim“ (Erlaucht).

 

 

LITERATUR:
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Fürstlichen Häuser 1834-1942

Genealogisches Handbuch des Adels Fürstliche Häuser XV/1997

Handbuch Bayern XX/1994

Graf Haupt zu Pappenheim, Die frühen Pappenheimer Marschälle vom 12. bis zum 16. Jahrhundert; Band I Regesten, Bandd II; Versuch einer Geschichte (Leipzig 1927); Derselbe, Geschichte der frühen Pappenheimer Marschälle vom 15. bis zum 18. Jahrhundert (München 1951);

Derselbe, Geschichte des Gräflichen Hauses zu Pappenheim, 1739-1939 (München 1940)





| Stammbaum |
| Fotoalbum |