Fürsten von Quadt zu Wykradt und Isny



Wappen (Stammwappen):

 

In Rot 2 oben 4mal, unten 3mal gegengezinnte silberne Balken. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein wachsender silberner Bär zwischen offenem roten Fluge, der wie der Schild bezeichnet ist.

 

 

Katholisch - Fürstenstand 1901.

 

Rheinischer Uradel, der mit dem Ritter Sybodo von Blegge 1262 urkundlich (StA Düsseldorf, Altenberg Urkunde 129) zuerst erscheint und mit seinem Enkel Johann Quade als zur Bergischen Ritterschaft gehörig 1313 urkundlich (StA Düsseldorf, Berg Urkunde 94) unter dem heutigen Namen auftritt.

 

Ererbung der reichsständischen Herrschaft Wykradt (jetzt Wickrath), Kreis Grevenbroich, (von den von Hompesch) 1498

 

Kaiserliche Belehnung 15.07.1502

 

Erb- und Landhofmeister des Herzogtum Geldern und Erbdrost der Grafschaft Zütphen 1568

 

kurkölnische Ausschreibung des Reichsfreiherrnstandes Bonn 05.07.1620 (für das Gesamtgeschlecht)

 

Stiftung des Fkm. 02.11.1669

 

Bestätigung des Reichsfreiherrnstandes mit „Wohlgeboren“ Regensburg 14.02.1664

 

Reichsgrafenstand mit „Hoch- und Wohlgeboren“ und Wappenmehrung Wien 17.04.1752 (für Wilhelm Otto Friedrich Freiherr von Quadt zu Wickerath)

 

Entschädigung für die 1801 verlorenen linksrheinischen Besitzungen durch die Grafschaft (ehemalige Abtei und Reichsstadt) Isny/Schwaben 25.02.1803, später Württemberg und Bayern standesherrlich untergeordnet

 

erbliches Mitglied der I. Kammer des Königreichs Württemberg 25.09.1819

 

Zuständigkeit des Prädikates „Erlaucht“ (primog.) laut Bundestagsbeschluss vom 13.02.1829

 

Familienstatut 28.10.1838

 

Immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Grafenklasse 21.06.1847, erbliches Mitglied der Kammer der Reichsräte in Bayern 16.03.1851

 

bayerischer Fürstenstand (primog.) mit „Durchlaucht“ München 12.03.1901 (für Bertram Graf von Quadt zu Wykradt und Isny)

 

württembergische Genehmigung von diesem Titel Gebrauch zu machen 02.04.1901

 

bayerische Verleihung des Prädikates „Erlaucht“ für die Nachgeborenen 07.03.1911

 

württembergische Genehmigung Stuttgart 04.05.1912. – Die Nachgeborenen führen den Namen „Graf“ bzw. „Gräfin von Quadt zu Wykradt und Isny“ (Erlaucht).

 

 

LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Fürstlichen Häuser 1834-1942

Genealogisches Handbuch des Adels Fürstliche Häuser XV/1997

Handbuch Bayern XX/1994





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