Fürsten von Colloredo-Mansfeld



Stammwappen:

 

In Schwarz ein silberner Balken. Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter Adlerflügel.

 

 

Katholisch - Reichsgrafenstand 1724. - Fürstenstand 1763.

 

Das Geschlecht entstammt der Überlieferung nach den schwäbischen uradeligen Herren von Waldsee und wurde 1031 vom Patriarchen Poppo von Aquileja mit Burg Mels belehnt. Erlaubnis zum Bau von Burg Colloredo bei Udine, Friaul, 4.12.1302 vom Patriarchen Ottobono von Aquileja für Wilhelm von Mels.

 

Reichsfreiherrnstandsbestätigung Prag 19.3.1588 (für die Brüder Ludwig und Lälius von Colloredo)

 

Böhmische Verleihung des Prädikats "Wohlgeboren" 12.5.1623

 

Erbländisch-österreichischer Grafenstand als "von Colloredo, Grafen zu Waldsee, Herren auf Dobra und Fleyena" 10.5.1629 (für die Brüder Rudolph und Hieronymus Freiherren von Colloredo)

 

Reichsgrafenstand 11.12.1724 (für Hieronymus Graf von Colloredo, Obersterblandtruchsess in Böhmen und Gouverneur von Mailand, und dessen Bruder Rudolph)

 

Böhmischer Fürstenstand (primog.) Wien 24.12.1763 und Reichsfürstenstand 29.12.1763 (für Rudolph Graf von Colloredo, kaiserlichen Wirklichen Geheimen Rat und Kämmerer, Konferenzminister und Reichsvizehofkanzler)

 

Fürsterzbischof von Salzburg 22.6.1722 (als Landesherr bis 1803) (Hieronymus Joseph Franz Graf von Colloredo-Waldsee, gestorben 20.5.1812)

 

Namen- und Wappenvereinigung mit denen der Fürsten von Mansfeld als "Fürst von Colloredo-Mansfeld" 26.2.1789 (für Franz Gundaccar Fürst von Colloredo, vermählt mit Maria Isabella Gräfin von Mansfeld, Schwester des letzten Fürsten von Mansfeld)

 

Österreichische Grafenstandsbestätigung Mailand 19.2.1857 (für Peter Graf von Colloredo)

 

Erbliche Mitgliedschaft im Herrenhaus des österreichischen Reichsrats 18.4.1861

 

 

LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch, Hofkalender 1773 bis 1942,

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch gräflicher Häuser 1826 bis 1940





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