Freiherrn und Ritter Fellner von Feldegg



Stammwappen 1589:

 

Schild von Blau und Silber geteilt. Oben ein goldener rotbezungter Löwe wachsend, unten ein roter Sparren. - Helmzier: Gekrönter Stechhelm, darauf ein offener Flug, rechts: geteilt rot-silber und links: blau-gold. - Decken: rot-silber und blau-gold.

 

Wappen 1608:

 

Geviert. 1 und 4 in Schwarz ein einwärts gekehrter rotbezungter, goldener Löwe steigend. 2 und 3 in Silber ein roter Sparren. - Helmzier: Gekrönter Bügelhelm mit offenem Flug, rechts und links geteilt von Gold und Schwarz und Rot und Silber, zwischen dem Flug schwebend zwei geschränkte Fahnen an goldenen Schäften, die rechte von Silber und Rot, die linke von Schwarz und Gold geteilt.


Wappenbesserung 1622:

 

Schild und Decken wie 1608. - Helmzier: zwei Spangenhelme, auf dem rechten der offene Flug wie 1608, auf dem linken Helm zwei geschränkte Fahnen an Lanzenschäften, die rechte von Schwarz und Gold, die linke von Silber und Rot geteilt.

 

Wappen 1817:

 

Schild, Helmzier und Decken wie 1622, mit Herzschild in Blau, darin eine Feldschanze mit zwei Kanonen. Am Schildeshaupt die Freiherrenkrone.

 

 

Römisch-katholisch - Freiherrnstand 1817.

 

Die Familie war in Böhmen bis 1945 begütert und stellte eine Reihe von herausragenden Offizieren in der kaiserlichen Kavallerie und Artillerie. Zwei Mitglieder der Familie (Vater und Sohn) wurden 1815 bzw. 1848 mit dem Militärischen Maria-Theresien-Orden ausgezeichnet.

 

Kaiserlicher Wappenbrief Prag 10. Jän. 1589, für die Brüder Augustin (Goldschmied) und Urban Fellner.

 

Rittermäßiger Reichsadelsstand mit Wappenbesserung (Diplom nicht ausgefertigt) Prag 13. Okt.1608 für die Brüder Augustin (kaiserlicher Fähnrich) und Mathias Fellner;

Reichsadelsbestätigung mit "von Feldegg";

 

Erlaubnis zur alleinigen Führung dieses Prädikates unter Weglassung des Familiennamens sowie Wappenbesserung, Wien 2. Mai 1622, für dieselben Brüder Augustin, kaiserlicher Oberleutnant im Inf.-Rgt. "Schaumberg" und Mathäus Fellner, Hofdiener und Münzmeister in Wien;

 

Österreichischer Ritterstand durch Verleihung des Militär-Maria-Theresien-Ordens, Wien 9. Mai 1815 für Christoph von Feldegg, k.k. Hauptmann im 6. Jäger Baon;

 

Österreichischer Freiherrenstand mit Wappenbesserung, Wien 18. Dez.1817, für denselben;

 

Bewilligung zur Weglassung des Familiennamens und Nennung nach dem Prädikat "von Feldegg", Wien 5. Juni 1862, für Josef Fellner von Feldegg, Major im Inf.-Rgt Nr. 17;

 

Österreichische Bewilligung der Fortführung des Rittertitels durch Allerhöchste Entschließung, Baden bei Wien 26. September 1918, für Ferdinand Ritter Fellner von Feldegg, Architekt, Schriftsteller und Gewerbeschulprofessor in Wien.

 

Linien im Mannesstamme seit 1989 erloschen!

 

siehe auch Freiherrn von Fellner Königreich Ungarn und Fellner von Feldegg Erzherzogtum Österreich unter der Enns!

 

 

LITERATUR:


Adelslexikon III. Bd. im GHdA, Limburg.
Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser Österreichs, Jg. 1912/13.
Genealogisches Taschenbuch des Adels "Adelige Häuser - B", Jg. 2002.
Frank von Döfering Peter: Adelslexikon des Österr. Kaisertums 1804-1918, Wien, 1989.
Ottuv slovnik naucy (Otto's belehrendes Wörterbuch), Prag 1888-1909, Bd. F.





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