Grafen von Gudenus



Wappen (1907):

 

Geviert mit einer zwischen Feld 3 und 4 eingeschobenen schwarzen Spitze und belegt mit blauem Herzschild, darin auf grünem Boden eine Frauengestalt mit wallendem goldenen Gewand und eisernem Brustharnisch, in der Rechten einen grünen Palmzweig haltend, mit der Linken einen goldenen Stab auf den Boden setzend, der oben in einem Kreuz und darüber einer Krone endet. 1 und 4 von Silber und Rot sieben Mal schrägrechts geteilt; 2 und 3 in von Schwarz und Gold geteiltem Feld auf natürlichem Felsboden ein dreizinniger roter Turm mit Toröffnung und aufgezogenem goldenen Fallgatter. Drei Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken ein offener Adlerflug; auf dem mittleren mit blau-goldenen Decken ein silberner Geharnischter wachsend; auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken der Zinnenturm zwischen zwei Büffelhörnern. Schildhalter: zwei widersehende goldene Löwen.

 

 

Katholisch und evangelisch - Freiherrnstand 1696 - Grafenstand 1907.

 

Aus Spangenberg in Hessen stammendes Geschlecht, das 1594 zuerst urkundlich erscheint.

 

Rittermäßiger Reichsadelsstand 5.3.1668 (für die Brüder Christoph, Johann Daniel, Urban Ferdinand und Johann Moritz Gudenus)

 

Reichsritterstand mit "Edler Herr" 7.5.1696

 

Reichsfreiherrnstand mit "Wohlgeboren" 20.9.1696

 

Ungarisches Indigenat 5.12.1703

 

Niederösterreichischer alter Ritterstand 10.2.1714

 

Böhmisches Inkolat im Herrenstande 15.4.1756 (für Franz de Paula Freiherrn von Gudenus)

 

Erbliche Mitgliedschaft im Herrenhaus des österreichischen Reichsrates 14.6.1907

 

Österreichischer Grafenstand durch Allerhöchste Entschließung Ischl 16.8. (Diplom Wien 22.10.) 1907 (für des 1874 verstorbenen Freiherrn Gabriels Deszendenz)

 

 

LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1848 bis 1941 Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1908 bis 1941





| Stammbaum |
| Fotoalbum |