Fürsten von Khevenhüller-Metsch



Stammwappen:

 

Geteilt, oben in Schwarz ein goldener Eichenzweig mit einer Eichel und zwei Blättern, unten in Gold ein schwarzer Wellenbalken. Auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken ein wachsender, von Gold und Schwarz geteilter Steinbock.

 

 

Katholisch - Reichsfürstenstand 1763.

 

Aus der Oberpfalz stammendes Geschlecht, das mit Ulreich "dem Chevenhuelaer" 1330 zuerst urkundlich erscheint. Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans Khevenhüller, gestorben 1425, Stadtrichter zu Villach in Kärnten.

 

Wappenverleihung durch König Wenzel (1376-1400), bestätigt 10.1.1425 durch König Sigismund

 

Erblandstallmeister in Kärnten 13.3.1565

 

Reichsfreiherrnstand 16.10.1566 (für Georg, Johann, Franz, Bartholomäus und Moritz Christoph von Khevenhüller)

 

Reichsgrafenstand mit "zu Frankenburg" 19.7.1593 (für Hans Khevenhüller, Freiherrn auf Landskron und Wernburg)

 

Erbländisch-österreichischer Grafenstand mit "von Hohen-Osterwitz und Annapichl" Wien 23.7.1673 (für Ehrenreich Freiherrn von Khevenhüller)

 

Böhmisches Inkolat 23.1.1725

 

Namen- und Wappenvereinigung mit denen der Grafen von Metsch 11.3.1751 (für Johann Joseph Khevenhüller, Graf zu Hohen-Osterwitz, Freiherrn auf Landskron, als Schwiegersohn des Reichshofvizekanzlers Johann Adolf Graf von Metsch)

 

Böhmischer Fürstenstand Wien 20.12.1763 und Reichsfürstenstand (primog.) 30.12.1763 (für den Vorgenannten Johann Joseph Graf von Khevenhüller-Metsch als kaiserlichen Wirklichen Geheimen Rat und Konferenzminister)

 

Zuerkennung der Anrede "Durchlaucht" durch deutschen Bundestagsbeschluss 18.8.1825

 

Erbliche Mitgliedschaft im Herrenhaus des österreichischen Reichsrats 18.4.1861

 

(Die Nachgeborenen führen Titel und Namen Graf bzw. Gräfin von Khevenhüller-Metsch).

 

 

LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch, Hofkalender 1833 bis 1942;
Gräfliche Häuser 1827 bis 1913





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