Fürsten von Lichnowsky Grafen von Werdenberg



Wappen:

 

In Rot zwei senkrecht gestellte natürliche Weinreben, je mit einer nach außen hängenden blauen Traube. Fürstenkrone und Fürstenmantel.

 


Katholisch - Fürstenstand 1773 und 1846.

 

Oberschlesischer Uradel, der 1377 zuerst urkundlich erscheint und mit Hanus von Woszczyc, urkundlich 1494, Lichnow (Lichten) bei Jägerndorf erwirbt, wonach das Geschlecht den Namen annimmt.

 

Böhmischer alter Herrenstand mit "Edler Herr von Woschtitz" Wien 18.8.1702 (für Franz Bernhard Lichnowsky, Landeshauptmann des Fürstentums Jägerndorf) bzw. 31.8.1707 (für seinen Bruder Maximilian)

 

Böhmischer Grafenstand mit "Hoch- und Wohlgeboren" Wien 1.1.1727 (für den vorgenannten Franz Bernhard Freiherrn Lichnowsky von Woschtitz)

 

Preußischer Fürstenstand (primog.) Berlin 30.1.1773 (für des Vorgenannten Enkel Carl Graf von Lichnowsky)

 

Österreichische Anerkennung des ausländischen Fürstentitels Wien 4.9.1824 (für des Letztgenannten Enkel Eduard Fürst Lichnowsky, auf Kuchelna in Böhmen und Grätz bei Troppau)

 

Österreichischer Fürstenstand (primog.) mit "Graf von Werdenberg und Edler Herr von Woschtitz" Wien 31.12.1846 (für des vorgenannten Fürsten Eduard Sohn Felix Fürst Lichnowsky, k.k. Kämmerer)

 

Erbliche Mitgliedschaft im preußischen Herrenhaus 1854

 

(Der älteste Sohn des jeweiligen Fürsten führt den Titel "Prinz", die Nachgeborenen führen Titel und Namen "Graf bzw. Gräfin Lichnowksy")

 

 

LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch, Hofkalender 1825 bis 1942
GHdA, Band 50 (1971)





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