Freiherrn von Liebieg



Wappen (1868):

 

Geviert und überzogen von einem geschmälerten goldenen Schrägrechtsbalken, darin sechs auffliegende natürliche Bienen; 1 und 4 blau ohne Bild, 2 in von Gold und Schwarz geteiltem Feld ein Doppeladler, 3 in Schwarz auf natürlichem Rasen ein schreitender silberner Schwan, überhöht von einem goldenen Stern. Auf dem Helm mit rechts blau-goldenen, links schwarz-goldenen Decken sechs grüne Kornähren zwischen offenem, rechts von Gold und Blau, links von Gold und Schwarz geteiltem Flug. Schildhalter: zwei goldene Löwen. Wahlspruch: "Per laborem ad honorem".

 

Wappen (1883):

 

Unter goldenem Schildeshaupt, darin drei auffliegende natürliche Bienen, geviert; 1 in von Gold und Schwarz geteiltem Felde ein Doppeladler, 2 in Blau ein goldenes Kammrad mit vier Speichen und 16 Zähnen, 3 in Blau ein grünes Gebirge, überhöht von einem goldenen Stern, 4 in Gold einwärts-gekehrt ein aufgerichteter zweischwänziger Löwe. Zwei Helme, auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken ein geschlossener goldener Flug, belegt mit einem schwarzen Schrägrechtsbalken, auf dem linken mit blau-goldenen Decken ein wachsender zweischwänziger goldener Löwe. Wahlspruch: "Per laborem ad honorem".

 

 

Römisch-katholisch - Freiherrnstand 1868 (1883).

 

Das Geschlecht stammt ursprünglich aus Schlesien und beginnt die Stammreihe mit Johann Libich in Landeshut, dessen Sohn Peter, geboren 1676, als Posamentierer nach Böhmen kommt und das Bürgerrecht in Braunau (Broumov) erwirbt.

 

Österreichischer Ritterstand 10.9.1867 für Franz Liebieg, Wollwarenfabrikbesitzer in Reichenberg

 

Österreichischer Freiherrnstand 25.5. (Diplom 28.7.) 1883 für denselben

 

Österreichischer Ritterstand 22.3.1867 für Johann Liebieg, Großindustriellen

 

Österreichischer Freiherrnstand 10.2.1868 für denselben

 

 

LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1885 bis 1939
GHdA, Freiherrliche Häuser, Band 16 (1957);

Adelslexikon, Band VII (1989)
Hanns Jäger von Sunstenau, Zur Geschichte der Ritter und Freiherren von Liebieg (in: Zeitschrift "Adler" 1978, S. 261-266)





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