Fürsten von Lobkowicz (Lobkowitz)



Stammwappen:

 

Unter rotem Schildeshaupt silbern ohne Bild. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein roter Federköcher, aus welchem eine silberne Straußenfeder ragt.

 

 

Katholisch - Reichsfürstenstand 1624.

 

Böhmischer Uradel, der seinen Namen von der 1408 erworbenen Burg Lobkowic (Bezirk Brandeis an der Elbe) ableitet.

 

Böhmischer Herrenstand 28.9.1479 (für Jan Hasnsteynsky von Lobkowicz, auf Hassenstein bei Kralup, und dessen Brüder)

 

Linie Chlumetz:

 

Reichsfürstenstand (primog.) Wien 17.8.1624 (für Zdenko Adalbert Herrn von Lobkowitz, kaiserlichen Kämmerer, Geheimen Rat und Obersten Kanzler des Königreichs Böhmen)

 

Böhmischer Fürstenstand 23.9.1624 (für denselben)

 

Erwerbung des Herzogtums Sagan 9.7.1646 (bis 1785)

 

Großes Palatinat Pressburg 15.2.1647 (für Wenzel Fürst und Regierer des Hauses Lobkowitz, Hofkriegsrat und Oberstfeldzeugmeister)

 

Ungarisches Indigenat 20.11.1663

 

Erhebung der Herrschaft Raudnitz an der Elbe zum Herzogtum Wien 3.5.1785

 

Obersterblandschatzmeister im Königreich Böhmen (nach Aussterben der Grafen von Wrtby) 1833

 

Erbliche Mitgliedschaft im Herrenhaus des österreichischen Reichsrats Wien 18.4.1861

 

Belgischer Fürstenstand als "Prince de Lobkowicz" mit der Anrede "Altesse Serenissime" Brüssel 31.8.1957

 

Linie Bilin:

 

Reichsgrafenstand Wien 26.11.1635 (für Franz Joseph Freiherrn von Lobkowitz, auf Dux)

 

Reichsgrafenstand Wien 21.6.1670 (für die Brüder Wenzel Ferdinand und Felix Freiherren von Lobkowitz)

 

Festsetzung der Schreibweise "Lobkowicz" durch Familienbeschluss vom 9.1.1919 (Die Nachgeborenen führen Titel und Namen "Prinz bzw. Prinzessin von Lobkowicz" mit der Anrede "Durchlaucht")

 

 

LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch, Hofkalender 1766 bis 1941
GHdA, Band 85, Fürstliche Häuser (1984)





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