Freiherrn von Loudon (Laudon)



Stammwappen:

 

In Blau zwischen zwei schmalen goldenen Schrägrechtsleisten drei vorwärts-gekehrte Löwenköpfe (rot, silbern, blau). Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken drei Straußenfedern zwischen zwei natürlichen Bärentatzen.

 

 

Katholisch, evangelisch und orthodox - Freiherrnstand 1759.

 

Das Geschlecht tritt 1432 mit Otto Laudone zuerst urkundlich auf und leitet seinen Namen von der Burg Laudohn in Livland ab. Die sichere Stammreihe beginnt mit Johannes Laudon, auf Tootzen (heute Estland), gestorben 1626.

 

Erbländisch-österreichischer Freiherrnstand mit "Wohlgeboren" Wien 5.3.1759 (für Gideon Ernst Laudon, nachm. Feldmarschall, mit seinem Bruder Johann Reinhold und ihren Vettern Carl Gideon und Otto Johann)

 

Gideon Ernst Freiherr v. Laudon (Loudon), geboren 13.2.1717, gestorben 14.7.1790, Kaiserlicher Feldmarschall (1778), Held des Siebenjährigen Krieges, besiegte die Armee des preußischen Königs Friedrich II. in der Schlacht bei Kunersdorf (1759). Von Kaiser Joseph II. zum Oberbefehlshaber im Türkenkrieg ernannt, eroberte er 1789 Belgrad.

 

Böhmisches Inkolat im Herrenstande Wien 10.3.1759

 

Böhmisches Inkolat im Herrenstande Wien 26.9.1829 (für Olivier Freiherrn von Loudon, auf Hadersdorf in Niederösterreich und Bistritz in Mähren)

 

 

LITERATUR:


GHdA, Band 107, Freiherrliche Häuser 1994





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