Grafen von Nostitz (Nostitz-Rieneck)



Stammwappen:

 

In Blau zwei von Silber und Rot geschachte Büffelhörner. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken die Hörner.

 

Wappen (1651):

 

Geviert und belegt mit gekröntem roten Herzschild - darin drei goldene Balken (Grafschaft Rieneck); 1 in Blau zwei auswärts-gekrümmte, von Silber und Rot geschachte Hörner, darunter ein nach oben geöffneter goldener Halbmond; 2 in Silber ein schwarzer Adlerflügel, belegt mit einem goldenen Balken, das 3. silberne und das 4. blaue Feld zusammen belegt mit einem rechts blauen, links grünen Anker, dessen Schaft und Ring in das 1. und 2. Feld ragen. Drei Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken der mit dem Balken belegte Adlerflügel, auf dem mittleren mit rechts schwarz-silbernen, links blau-silbernen Decken ein flugbereiter silberner Schwan (Rieneck), auf dem linken mit rot-silbernen Decken zwei von Silber und Rot geschachte Büffelhörner, dazwischen drei Straußenfedern.

 

 

Katholisch und evangelisch - Reichsgrafenstand 1651, 1679 und 1711.

 

Oberlausitzer und schlesischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Weißenberg (Kreis Bautzen), der mit Hertwig von Nostitz, Burghauptmann von Steinau an der Oder, 1285 urkundlich zuerst erscheint.

 

Reichsfreiherrnstand Wien 3.5.1621 (für Otto von Nostitz, auf Falkenau, kaiserlichen Reichshofrat und königlich-böhmischen Vizekanzler) (Haus Falkenau)

 

Erbländisch-österreichischer Freiherrnstand 12.5.1623 (für denselben)

 

Böhmischer Freiherrnstand 29.1.1631, böhmischer Grafenstand 6.8.1646 und Reichsgrafenstand Wien 9.5.1651 (für Hans Hartwig von Nostitz, Oberstkämmerer und -kanzler von Böhmen) (Haus Rieneck) (Aufnahme in das fränkische Reichsgrafenkollegium 29.12.1673)

 

Böhmischer Freiherrnstand 18.6.1631 (für Christian von Nostitz, auf Seidenberg)

 

Böhmischer Herrenstand 18.12.1668 (für Johann Christoph von Nostitz, auf Siegersdorf, Freyhan und Rothenburg)

 

Kurfürstlich-sächsischer Freiherrnstand 16.10.1669 (für denselben)

 

Reichsfreiherrnstand Wien 5.4.1677 (für Christoph von Nostitz, auf Tzschocha)

 

Reichsgrafenstand mit "Hoch- und Wohlgeboren" Wien 2.8.1679 (für des oben genannten Freiherrn Christian Sohn Otto Freiherrn von Nostitz, kaiserlichen Kämmerer)

 

Böhmischer alter Herrenstand Wien 22.11.1691, böhmischer Grafenstand 28.5.1715 (für Ferdinand Leopold von Nostitz)

 

Reichsgrafenstand Dresden 12.8.1711 (vom Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen als Reichsvikar für Georg Sigismund von Nostitz, königlich-polnischen und kurfürstlich-sächsischen Kammerherrn und Gesandten in Braunschweig)

 

Kaiserlich-russische Bestätigung des Grafentitels 20.4.1849 und 30.1.1857

 

Königlich-preußische Bestätigung des Grafentitels 24.3.1897

 

Preußischer Adelsstand als "von Nostitz" 1.7.1866 (für Max und Paula Engels, Adoptivkinder des königlich-preußischen Majors Wasa von Nostitz aus dem Hause Ullersdorf)

 


LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1825 bis 1942
Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1898 bis 1940
Freiherr Arnold von Nostitz, Leitfaden durch die Vergangenheit derer von Nostitz (München 1975)





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