Freiherrn Packenj von Kilstädten (Pacqueny von Ki(e)lstädten)



Wappen:

 

In Blau ein goldener Stoßdegen, um dessen Klinge ein natürlicher befruchteter Lorbeerzweig drei Mal gewunden ist, begleitet oben und unten von je einem goldenen Stern. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken drei Straußen-federn.

 

 

Katholisch - Freiherrnstand 1857.

 

Goldschmiedegeschlecht italienischen Ursprungs, das über das Rheinland in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach Prag kam und die Stammreihe mit Johann Pakeny (auch Paceni, Packenius etc.) aus Jülich beginnt, der 1760 im Alter von 66 Jahren als Ratsherr in Prag-Kleinseite und Innungsmeister der Gold- und Silberarbeiter starb (begr. 7.12.). Aus seiner von seinem Sohn Johann Dominik (geboren 5.8.1725, gestorben 14.4.1786) weitergeführten Werkstatt kamen hervorragende Arbeiten, insbesondere Monstranzen für den Veitsdom (Prager Domschatz), Ziborien und Silberreliquiare.

 

Österreichischer Adelsstand mit dem Prädikat "von Ki(e)lstädten" Wien 2.4.1822 (für Johann Pacqueny, k.k. Major)

 

Österreichischer Freiherrnstand Wien 7.5.1857 (für des Vorgenannten Sohn Friedrich Packenj von Kilstädten, k.k. Oberst)

 


LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1866 bis 1931
U. Thieme und F. Becker, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künste (Leipzig 1932).





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