Fürsten von Rohan, Herzöge von Montbazon und von Bouillon, Fürsten von Guemenee



Wappen:

 

In Rot neun (3,3,3) aneinanderhängende durchbrochene goldene Rauten. Fürstenkrone und -mantel.

 

 

Katholisch - Fürstenstand 1570.

 

Französischer Uradel der Bretagne, der 1008 urkundlich zuerst erscheint und mit Alain de Rohan (urkundlich 1118) den Familiennamen nach seinem Besitz im Morbihan annimmt.

 

Baronat des Herzogtums Bretagne (als "Baron de Lanvaux") 1485

 

Französischer Fürstenstand (als "Prince de Guemenee") 1570

 

Französische Herzogswürde (als "Duc de Montbazon") und Pair von Frankreich 1588

 

Französischer Fürstenstand (als "Prince de Rochefort") 1728

 

Französischer Grafenstand des Kaiserreiches (Comte de l'Empire) 2.7.1808 und

Böhmischer Fürstenstand Wien 17.6.1808 (beides für Henri de Rohan, 9. Prince de Guemenee und 8. Duc de Montbazon)

 

Österreichische Fürstenstandsübertragung mit "Durchlaucht" 23.6.1830 (auf die beiden Neffen und Adoptivsöhne des Fürsten Ludwig, gestorben 1836, Camill und Benjamin)

 

Erbliche Mitgliedschaft im Herrenhaus des österreichischen Reichsrats (verbunden mit dem Fideikommiss Sichrow in Böhmen) 18.4.1861

 

(Der Chef des Hauses führt Titel und Namen "Fürst Rohan, Herzog von Montbazon und von Bouillon, Fürst von Guemenee", die Nachgeborenen führen Titel und Namen "Prinz bzw. Prinzessin Rohan")

 


LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch, Hofkalender, 1836 bis 1942
Genealogisches Handbuch des Adels (GHdA), Band 75, Fürstliche Häuser XI (1980).





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