Freiherrn von Rokitansky



Wappen (1878):

 

Geviert und belegt mit schwarzem Herzschild, darin ein mit einem Äskulapstab belegter goldener Schrägrechtsbalken; 1 und 4 in Gold ein schwarzer Adler; 2 und 3 in Rot ein zweischwänziger silberner Löwe. Auf dem Helm mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken der Äskulapstab zwischen offenem, je mit zwei goldenen Sternen belegten schwarzen Flug. Schildhalter: zwei widersehende von Schwarz und Gold geteilte Greife.

 

 

Katholisch - Freiherrnstand 1874.

 

Böhmisches Geschlecht, dessen Stammreihe mit Prokop Rokitansky (1771-1812) aus Jitschin, k.k. Kreiskommissär in Königgrätz, beginnt.

 

Österreichischer Freiherrnstand Wien 20.5.1874 (für des Vorgenannten Sohn Dr. med. Carl Rokitansky, geboren 19.2.1804, gestorben 23.7.1878, Universitätsprofessor, k.k. Hofrat, Mitglied des Herrenhauses des Reichsrats auf Lebenszeit, Präsident der Akademie der Wissenschaften, Ehrenbürger von Wien). (Protagonist der Wiener Medizinischen Schule, Begründer der experimentellen Pathologie und der Pathologischen Anatomie als Studienfach).

 


LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1929 bis 1939
Genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser Österreichs 1912/13
Österreich-Lexikon (Verlag Chr. Brandstätter, Wien 1995).





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