Grafen von Stadion



Stammwappen:

 

In Schwarz drei mit den Haken abwärtsgekehrte goldene Wolfsangeln übereinander. Auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken ein gold-bequastetes rotes Kissen, darauf eine mit den Haken aufwärtsgekehrte goldene Wolfsangel, bestückt mit einem natürlichen Pfauenwedel.

 

 

Katholisch - Grafenstand 1705.

 

Schwäbischer Uradel, der 1197 zuerst urkundlich erscheint und die Stammreihe mit "dominus Waltherus de Stadegun" 1270 beginnt.

 

Reichsfreiherrnstand mit "Wohlgeboren" Wien 25.4.1686 (für die Brüder Franz Caspar, Christoph Rudolf, Georg Heinrich und Johann Philipp von Stadion)

 

Böhmisches Inkolat 31.12.1696 (für den vorgenannten Johann Philipp)

 

Reichsgrafenstand mit "Hoch- und Wohlgeboren" 1.12.1705 (für die vorgenannten Freiherrn Georg Heinrich und Johann Philipp von und zu Stadion)

 

Großes Palatinat 27.5.1756

 

Österreichische Anerkennung des Prädikats "Erlaucht" 22.2.1847 für die Chefs der beiden Linien Thannhausen und Warthausen

 

Anm.: Johann Philipp Graf Stadion von Warthausen, geboren 1763, gestorben 1824, war kaiserlicher Gesandter in London, Berlin und St. Petersburg und leitete (ab 1805) als Vorgänger Metternichs die österreichische Außenpolitik. 1815 zum Finanzminister ernannt, gründete er 1816 die Nationalbank. Sein Sohn Franz, geboren 1806, gestorben 1853, war 1848/49 Innen- und Unterrichtsminister

 


LITERATUR:


Gothaisches Genealogisches Taschenbuch, Hofkalender 1834 bis 1942





| Stammbaum |
| Fotoalbum |