Ritter von Scharmitzer



Wappen:


Ein von Gold und Blau in der Länge geteilter Schild. In dem rechten Felde ein schwarzer rot bezungter Adler hervorbrechend und im linken Felde ein pfahlweise gestellter zweiarmiger goldener Anker mit Querholz und Ring, überzogen von einem goldenen, mit drei neben einander auffliegenden Bienen belegten Querbalken. Auf dem Hauptrande des Schildes ruhen zwei gekrönte Turnierhelme, von dem rechtsseitigen hängen schwarze und vom linksseitigem blaue, insgesamt mit Gold unterlegte Decken herab. Die Helmkrone zur Rechten trägt einen geschlossenen, vorne schwarzen, hinten goldenen, mit je einem schräglinken Balken in gewechselter Tinktur durchzogenen und auf den vorderen mit einer schräg auffliegenden Biene belegten Adlerflug. Aus der Helmkrone zur Linken wächst ein goldener rot bezungter Löwe hervor.


Römisch-Katholisch – Ritterstand 1879.

Niederösterreichisches Geschlecht, das urkundlich erstmals 1732 mit dem „Freibauern“ Mathias Schärmitzer aufscheint.

Österreichischer Ritterstand Wien, Allerhöchste Entschließung 3.12.1878 (Diplom 3.2.1879) mit dem Prädikat „von“ (für Laurenz Scharmitzer, privilegierter Großhändler, Generalrat der Österreichisch-ungarischen Bank und Censor der Ersten Österreichischen Sparkassa, Träger des Eiserner Kronenordens dritter Klasse).


Literatur:

Karl Frank von Döfering, „Adelslexikon 1804-1918“, Wien (1989).





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