Klobuk



Wappen der Familien Klobuk (herb Klobuk) in Mähren. Die älteste beschriebene Hutversion war etwas flacher und wurde auch als eiserne Sturmhaube gedeutet. Das hier vorliegende Wappen ist eine Weiterentwicklung aus dem 13. Jahrhundert, als viele tschechische Adlige Sturmleitern und Rosen in ihre Wappen aufnahmen.

Im silbernen Feld ein hoher Hut „Klobuk“, der anstatt mit einem Hutband mit einer Krone umgeben ist. Zu beiden Seiten sind zwei Rosen zu setzen.


Katholisch - Adelsstand?

Die Herrenfamilie „Klobuk“ soll aus der mährischen Slowakei abstammen. Die Familie verfügte auch über das Gebiet südlich von Brünn mit der Stadt Klobouky, wo die Familie „Klobuk“, dort Klobouk geschrieben, viele Besitzungen hatte.Weitere Zweige der Familie „Klobuk“, bzw. „Kłobuczyński“ gibt es ab 1670 im Hochstift Ermland, in Westpreußen und Großpolen.

Siehe auch Ritter Klobuczinsky von Klobuczin unter dem Königreich Schlesien, Böhmen und der Markgrafschaft Mähren und Müller von Klobuczinsky unter dem Königreich Preußen!


Literatur:

Verlag Degener & Co, „Die Eheschließungen in den Schlesischen Provinzialblättern“, Ein Register für die Jahre 1785-1849, Neustadt an der Aisch (1994)
August von Doerr, Der Adel der Böhmischen Kronländer, Prag (1900) S. 158
Otto Tinan von Hefner, Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland, Band I Regensburg (1860) S. 266
Johann Christian von Hellbach, Adelslexikon "Nachdruck der 1825 in Ilmenau erschienenen Ausgabe", Band I Graz (1976) S. 667
Nicolai Henel von Hennenfeld, Silesiographia Renovate, Wratislava (1704) S. 772
Hermann Hoffmann, Führer zu schlesischen Kirchen, Die Kirchen in Ober Gläsersdorf und Eisemost, Band 26 Breslau (1936) S. 10 und 41ff.
Walter von Hueck, Adelslexikon, Band VI (Band 91 der Reihe Genealogisches Handbuch des Adels) Limburg (1987) S. 290
Adalbert Ritter Král von Dobrá Voda, Der Adel von Böhmen, Mähren und Schlesien, Prag (1904) S. 116
Leopold Freiherr von Ledebur, Adelslexicon der preussischen Monarchie, Erster Band A-K, Berlin 1854-1856, S. 441 („Klobuczinski“).
Nobilitierungsakte im Archivbestand der Böhmischen Hofkanzlei (Ceská dvorská kancelár“), Signatur IV D 1, Karton 449.
L’Institut Héraldique Universel, Armoiries des Familles contenues dans l’Armorial Général de J.P. Rietstap, S. 1102
Anton Schimon, Der Adel von Böhmen, Mähren und Schlesien, Böhmisch-Leipa (1859) S. 74
Roman Sekowski, Herbarz Szlachty Slaskiej, Band 3 (2004) Seiten 274f.
Johann Siebmacher, Grosses und allgemeines Wappenbuch, Der abgestorbene Adel der preussischen Provinz Schlesien, Nürnberg (1890) S. 62 und Tafel 40
Johann Siebmacher, Grosses und allgemeines Wappenbuch, Der blühende Adel des Königreiches Preußen, Nürnberg (1878) S. 202 und Tafel 251
Johannes Sinapius, Des Schlesischen Adels anderer Teil oder Fortsetzung Schlesischer Curiositäten, Leipzig und Breslau (1728) S. 730
Starykon-Kasprzycki und Dmowski, Wykazy Polskich Rodzin Szlacheckich, Band VI Warschau (1935) S. 342
Johann Heinrich Zedler, Universales Lexikon aller Wissenschaften und Künste, Band XV Halle und Leipzig (1737) S. 958
Emilian von Zernicki-Szeliga, Der polnische Adel und die demselben hinzugetretenen andersländischen Adelsfamilien, Band I Hamburg (1900) S. 421.





| Stammbaum |
| Fotoalbum |