von Steinberg



1 Wappen:

 

zeigt in Blau vor einem weißen Felsen auf grünem Boden ein rotes, steigendes Pferd; Kleinod: das Pferd vor dem Felsen; Decken: weiß-rot, blau-gold.

 

2 Wappen:

rechts ein aus silbernem Grunde wachsender, schwarzer Steinbock in Gold, links ein roter Schrägrechtsbalken, belegt mit drei silbernen Kugeln in Blau, oben und unten begleitet vonje einem natürlichen Baum; Kleinod: ein wachsender, bärtiger Mann, blau und rot gekleidet, mit zwei silbernen Kugeln in den Händen.

 

 

Franz Anton von Steinberg, geboren Steinberg 28.10.1684, gestorben Laibach 7.2.1765, war vermählt 15.2.1703 mit Maria Cecilie de Logar (von Tanzberg ?), er war Sohn des Wolf Ernst und einer geboren Spenk, Enkel des Georg, Viertelhauptmanns in Krain, und der Elisabeth von Raunach, Urenkel des 1608 verstorbenen Vinzenz Steinberger.

 

Georg Steinberger oder Stemberger, Feldschreiber im Viertel Österreich und Karst, dann Hauptmann zu Kostau in Ungarn, endlich Viertelhauptmann in Krain, erhielt 16. November 1622 Adelserneuerung, Wappenbesserung und das Prädikat von Steinberg nach dem gleichnamigen Schlosse (das 1687 von Wolf Ernst verkauft wurde). 6.März 1635 erhielt Georg die Landmannschaft in Krain.

 

Georgs Vater Vinzenz erwarb 3. März 1603 den Hof Clan, der auf Georg und 1633 auf dessen Bruder Hans überging. Die von Georg 1629 erworbene Herrschaft Guttenegg gelangte 1633 an Emanuel Fini.

 

Franz Anton hatte zwei Töchter und drei Söhne, von denen zwei Priester wurden und einer sich mit Maria Stattin vermählte, aber kinderlos starb.

 

Ein anderes Geschlecht Steinberger stammt von Fabian und seinen 5 Söhnen: Wolfgang, Comes palatinus und Kononikus in Mähren; Andreas, Kanonikus in Friesach; Hans der Ältere in Schwaben; Blasius in Tarvis (erhält ein Wappen 12. Mai 1544) und Philipp, gestorben in Kärnten.

 

Drei von diesen Söhnen erhielten unabhängig voneinander ganz verschiedene Wappen (siehe 2 Wappenbeschreibung unten!);

Hans Mathes, Marx und Emanuel; sie, dann der Rat Kaiser Rudolfs Hans und ihre Vettern Andreas und Martin erhalten 13. November 1609 ein gemeinsames Wappen. Die Brüder scheinen in Kirchberg in Tirol gedient zu haben. Am 14. Oktober 1612 erhielten sie das Prädikat "von und zu Steinberg auf Galmütz".

 

1622 erhalten Achaz und Christoph Andrä unter Berufung auf einige von den Obigen und insbesondere auf Hans, Enkel des Blasius, das Recht, sich nur "von Steinberg" zu nennen.

 

 

LITERATUR:





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