Grafen von Hundt zu Lautterbach



Wappen (Stammwappen):

 

In Rot 2 mit einem schwarzen Balken belegte silberne Adlerflügel; auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken ein rot-gekleideter Mohrenrumpf mit silberner Stirnbinde und silbernem Kragen, statt der Arme von den Flügeln des Schildbildes beseitet.

 

 

Katholisch - Grafenstand 1701.

 

Alter Pinzgauer Adel, der mit Marquart dem Hunt 1220-28 urkundlich (Schenkungsbuch der Probstei Berchtesgaden, vergleiche Dr. Wiguleus von Hundts Stammbuch in der bayerischen Stadtbibliothek München) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Adalger Hund, 1286 Salzburger Hauptmann, beginnt;

das Geschlecht erwarb im 15 Jahrhundert Lauterbach bei Dachau/Oberbayern, wonach der Beiname angenommen wurde.

 

Kurbayerischer Freiherrnstand München 3.11.1681 (für Johann Franz Servatius Maximilian von Hundt zu Lautterbach, Herrn auf Lauterbach, Eisolzried usw., kurbayerischer Km.)

 

Reichsgrafenstand Laxenburg 31.5.1701

 

kurbayerische Anerkennung 1.3.1703 (beides für denselben)

 

immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Grafenklasse 22.6.1809.

 

Hans Rudolf Guido Belli von Pino, geboren 1932, wurde gemäß Vertrag Garmisch-Partenkirchen 22.12.1952 von seinem Großonkel Klemens Grafen von Hundt zu Lautterbach, dem Letzten seines Geschlechts, adoptiert und führt gemäß dem Erlaß des bayerischen Staatsministerium des Innern vom 3.5.1955 ab 19.9.1955 den Familiennamen „Graf von Hundt zu Lautterbach“; adelsrechtliche Nichtbeanstandung dieser Namensform laut Beschluß des Ausschusses für adelsrechtliche Fragen der deutschen Adelsverbände vom 12.2.1957.

 

siehe auch Belli von Pino unter dem Königreich Bayern!

 

 

LITERATUR:

 

Graf Hektor von Hundt, Wappen und Stämme der Grafen Hundt von Lautterbach im Bezirksamt Dachau, 1864

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1845-1940

Handbuch Bayern II 1951

Genealogisches Handbuch des Adels, Gräfliche Häuser Band A III 1985





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