Herzöge von Hohenberg (Habsburg-Lothringen)



Wappen: (1917):

Von Silber und Rot dreimal geteilt; Helmkleinod: 2 Helme mit rot-silbernen Decken, auf dem rechten ein natürlicher Pfauenstoß (Österreich), auf dem linken 2 von Silber und Rot geteilten Büffelhörner mit verwitterten Beschlägen und Schnüren (Hohenberg).


Katholisch - Herzogswürde 1917.

Das Geschlecht geht im Mannesstamme auf Hugo, Graf im elsässischen Nordgau zurück, der 940 als bereits tot erscheint. Die Nachkommen waren Grafen im Elsaß, im Saargau, Grafen von Metz. Gerhard IV. (gestorben 1070) wird Herzog von Oberlothringen, dessen Enkel Simon I., Herzog von ganz Lothringen. Franz III. Stephan (1708-1765) wird als Gemahl Maria Theresias von Österreich, Tochter und Erbin des letzten Habsburger Kaisers Karl VI., unter dem Namen Franz I. deutscher König und Kaiser des heiligen römischen Reiches und begründet somit das Haus Habsburg-Lothringen.

Österreichischer Fürstenstand als "von Hohenberg" mit dem Prädikat "Fürstliche Gnaden" am 1.7., Diplom 8.8.1900 (für Sophie Gräfin Chotek von Chotkowa und Wognin, als Gemahlin des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand Erzherzog von Österreich-Este (1863-1914))

Verleihung des Prädikats "Durchlaucht" am 8.6.1905 (für dieselbe)

Österreichische Herzogin von Hohenberg mit "Hoheit" mit dem Prädikat "Hoheit" 4.10.1909 (für dieselbe)

Ausdehnung der Herzogswürde nach dem Rechte der männlichen Erstgeburt vererblich als Herzog von Hohenberg mit dem Prädikat "Hoheit" am 31.8.1917, Diplom 5.10.1917 (Die Nachgeborenen führen den Titel und Namen Fürst bzw. Fürstin von Hohenberg mit dem Prädikat Durchlaucht).

siehe auch Reichsgrafen Chotek von Chotkowa und Wognin unter dem Königreich Böhmen und der Markgrafschaft Mähren!


Literatur:

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der fürstlichen Häuser Band H (1901 bis 1942)
Almanach de Gotha AdG (1901 bis 1944)
Genealogisches Handbuch des Adels 1 (1951), 14 (1956), 50 (1971) und 84 (1984)
Adelslexikon Band V.





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