Freiherrn von Spindler



Stammwappen:


In Blau auf grünem Dreiberge ein goldener Löwe, in den Vorderpranken eine Spindel haltend, welcher sich auf dem Helm mit blau-goldenen Decken auf blau-goldenen Wulst wachsend zwischen einem offenen blau-goldenen übereck geteilten Adlerflug wiederholt.


Wappenbesserung:


Von Gold und Schwarz schräglinks geteilt mit einem rechtsgewendeten doppelschwänzigen Löwen von gewechselten Farben auf einem blauen Dreiberge, in beiden Vorderpranken eine flachsgefüllte schwarze Spindel haltend. Der gekrönte Helm mit schwarz-goldenen Decken trägt einen wachsenden, die Spindel haltenden goldenen Löwen zwischen einem offenem, schwarz-goldenen übereck sachsenaufwärts schräg geteilten Flug.


Wappen (1596):


Geviert; 1 und 4 Stammwappen, 2 und 3 in Rot ein in 3 Stufen gebrochener schräglinker silberner Balken. Der gekrönte Helm mit rechts schwarz-goldener, links rot-silberner Decke trägt einen ins Visier gestellten, auf die Hinterpranken niedergetanen goldenen Löwen zwischen einem offenem Adlerflug, auf den er die erhobenen Vorderpranken stützt und dessen rechter Flügel schwarz-golden schräggeteilt, der linke wie das zweite Feld bezeichnet ist.


Wappen (1607):


Geviert mit goldenen Mittelschild, worin eine schräg ansteigende schwarze Zinnenmauer, über welcher aufwärts ein Gemsbock hinwegspringt (Vischerauer). 1 und 4 Stammwappen, 2 und 3 in Rot ein schräglinker silberner Fluß. Zwei gekrönte Helme. Der rechte mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silberner Decke trägt das Kleinod von 1596, jedoch statt des Stufenbalkens den schräglinken Fluß, der linke mit rot-silberner Decke den Gamsbock wachsend.


Wappen (1647):


Geviert mit goldenen Mittelschild, worin ein schwarzer Doppeladler; 1 und 4 gold-schwarz schräglinks geteilt, im ersten Feld der Löwe, im vierten Feld der Gemsbock, beide von gewechselten Farben und je eine schwarz-umwundene Spindel haltend, 2 und 3 in Rot zwei schräglinks silberne Flüsse. - Drei gekrönte Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-goldenen Decken. Der rechte trägt den Löwen von 1596, jedoch gekrönt und auf die Hinterpranken niedergtan, zwischen einem offenen Adlerflug, dessen rechter Flügel schwarz-goldenen geteilt, der linke wie das zweite Feld bezeichnet ist, der mittlere trägt den Doppeladler, hier jedoch mit Scheinen und darüber schwebender Königskrone und der linke einen wachsenden schwarzen Gemsbock.


Wappen (1658):


Geviert mit goldnem Mittelschild, worin ein schwarzer Doppeladler mit darüber schwebender blau-gefütteter goldener Kaiserkrone; 1 in Schwarz auf grünem Dreiberg das Schloss Wildenstein, 2 und 3 in Rot ein schräglinker silberner Fluß, 4 gold-schwarz schräglinks geteilt mit einem Gemsbock von gewechselten Farben. Vier gekrönte Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-goldenen Dekcen. Der rechte trägt den Löwen von 1596, deoch linksgekehrt zwischen einem offenen Adlerflug, dessen rechter Flügel schwarz-goldengeteilt, der linke rot ist, der zweite Helm trägt den Doppeladler mit der Krone, der dritte das Schloss auf dem Berg und der linke den wachsenden schwarzen Gemsbock.


Römisch-Katholisch - Freiherrnstand (...) 


Literatur:

Johann Baptist Witting, Der niederösterreichische Adel S-Z, in Neuer Siebmacher IV., Band 4 Abt. Teil 2, Seite 182, Tfl. 74-75 Nürnberg (1918).





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